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Vierter Newsletter der regionalen Promotorenstelle erschienen

Trinkbecher für Trinkwasser: Über 300.000 Euro gesammelt

Hannover 96 – Profifußball und Engagement für die Menschen im Süden? Seit knapp zehn Jahren sammeln 25 Fans Trinkbecher bei Bundesligaspielen an Aktionsständen ein und erhalten dafür den Pfand von einem Euro pro Becher. Mit den Projektpartnern, dem Global Nature Fund (GNF) und der TUI, wurde gemeinsam gestartet – die TUI ist inzwischen nicht mehr dabei –, und im März dieses Jahres die Gesamtspendensumme von 300.000 Euro übertroffen.
Mit dem Geld lässt der GNF in Kenia, Elfenbeinküste, Senegal und Südafrika Trinkwasser-Anlagen errichten, Brunnen sanieren und finanziert den Bau von Sanitäranlagen und Tröpfchenbewässerungen für schulische Gemüsegärten. Zusätzlich nehmen Fans beim Hannover-Marathon teil, um weitere Spenden zu sammeln, und der Verein unterstützt diese Aktionen durch Werbung im Stadion und das Ausstellen von Saison-Akkreditierungen für HelferInnen. „Seit knapp zehn Jahren helfen die Ehrenamtlichen in Hannover. Es gibt keine Ermüdungserscheinungen – im Gegenteil. Dank unbändiger Energie und immer neuen Ideen, die Spendenbereitschaft anzuregen, rechnen wir allein für die Saison 2017/18 mit einer Rekordspendensumme von 50.000 Euro für neue Trinkwasserprojekte”, so Stefan Hörmann vom Global Nature Fund, der von Beginn an dabei ist. Der Bedarf ist groß. Dies bestätigt auch der aktuelle UNESCO-Weltwasserbericht: Danach werden bis 2050 fünf Milliarden Menschen von Wasserknappheit betroffen sein, wenn nichts unternommen wird. Insbesondere in Dörfern sind Brunnen sanierungsbedürftig und die Abwasserentsorgung und Trinkwasseraufbereitung unzureichend.
Siehe auch: www.globalnature.org/trinkbecher und: www.faceboo.com/Trinkbecherprojekt

4. Newsletter

Filmpremiere: Guardians of the Earth

Pariser Klimaverhandlungen 2015: Reich gegen Arm, Opfer gegen Profiteure des Klimawandels. Und über allem schwebt bereits bedrohlich der Off-Kommentar des späteren US-Präsidenten Donald Trump: Ein globales Klimaabkommen? – „One of the dumbest things I've ever seen”. Der Regisseur Filip Antoni Malinowski, Wien, war hinter den Kulissen und veröffentlichte seinen Film 2017 in Wien – rechtzeitig zum Start der COP23 in Bonn. Nun wird der Film mit dem Untertitel „Als wir entschieden, die Erde zu retten" ab dem 31. Mai in deutschen Kinos gezeigt. Vorab in der Neuen Filmbühne in Bonn-Beuel. Anwesend ist auch der Regisseur, der im Anschluss mit weiteren ExpertInnen und dem Publikum diskutieren wird.

Weitere Informationen zum Film

23. Mai 2018
Guardians of the Earth, AUT, DEU 2017, Dokumentarfilm, 86 Minuten
Bonn, Neue Filmbühne, Friedrich-Breuer-Straße 68
20 Uhr

Dritter Newsletter des Regionalpromotors erschienen

Der Regionalpromotor Südliches NRW / Region Bonn hat seinen 3. Newsletter, 6-seitig, mit Terminen, Links und Hinweisen für April veröffentlicht. Die Überschrift der Einleitungsnachricht lautet: „Auszeichnung für Afrika-Orient-Kulturfestival 2017". Dazu heißt es:

„Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt, kurz BfDT, hat im Wettbewerb 'Aktiv für Demokratie und Toleranz' 2017 bundesweit rund 77 Initiativen und Projekte für ihr vorbildliches und nachahmenswertes zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und Toleranz ausgewählt. Darunter sieben Projekte aus Nordrhein-Westfalen. Eines davon ist der Bonner Verein Vielfalt verbindet e.V., der seit Jahren das Afrika-Orient-Festival, erst auf der Regal’schen Wiese, dann in der Bonner Innenstadt, durchführt. In der Auszeichnungsfeier des Bündnisses am 13. April in Köln, das eine Gründung des Bundesinnenministeriums und der Justiz vom Mai 2000 ist, wurde betont:
„Das Projekt ‘Afrika-Orient-Kulturfestival Bonn’ hat zum Ziel, das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zu fördern. Weitere Ziele des Vereins sind die interkulturelle Sensibilisierung, der Abbau von Diskriminierung, Vorurteilen und Rassismus sowie die Förderung von Demokratie und Toleranz durch Aufklärung und Begegnung. Das Afrika-Orient Kulturfestival Bonn brachte auch 2017 unter dem Motto 'inkulturelle Begegnung öffnet Welten' mehrere Tausend Besucher aus Bonn und der Region Rhein-Sieg auf den Feldern der Kultur, der Politik, der Wirtschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung zu einem offenen Austausch zusammen. Die Besucherzahl lag in diesem Jahr bei ca. 40.000 Menschen. Mit dem Kulturzelt-Programm ging das Festival erneut über die Grenzen eines rein unterhaltenden Afrika-Festes deutlich hinaus.” – Zu wünschen ist dem Fest, dass es 2019, gut gefördert, auch wirtschaftlich auf solide Füße kommt!"

Newsletter 3

Zweiter Newsletter 2018 des Regionalpromotors erschienen

Der Regionalpromotoren Südliches NRW / Region Bonn hat seinen 2. Newsletter, 7-seitig, mit Terminen, Links und Hinweisen für März veröffentlicht. Die Überschrift der Einleitungsnachricht lautet: Ein kleiner Schritt, ein gutes Beispiel: nachahmenswert. Dazu heißt es:

"Der Rewe-Markt von Sebastian Hauke im bayerischen Bad Brückenau sorgte Anfang Februar für größeres Medienecho. Die Onlineplattform Utopie schrieb zum Beispiel darüber, auch der Stern, die Fuldaer Zeitung oder auch die taz: Der Kaufmann Sebastian Hauke und seine MitarbeiterInnen hatten Mitte Januar entschieden, die abgelaufenen Lebensmittel nicht länger in die Tonne zu werfen, sondern stattdessen ein Regal im Laden aufzustellen und die Lebensmittel dort hineinzulegen.

Konkret: Die Lebensmittel werden drei Tage vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums aus dem Angebot genommen und zunächst einer Tafel angeboten. Die nämlich darf laut Gesetz keine Produkte verteilen, die schon abgelaufen sind. Alles, was die Tafel nicht verteilen will, nimmt Haukes Rewe-Markt zurück und legt das, was noch genießbar ist, in das Food-Sharing-Regal. Seither können die KundInnen die Produkte unbegrenzt und kostenlos mitnehmen. „Wir hatten keine Angst vor Kaufverzicht, eher Sorge darum, dass wir weiterhin so viel in die Tonne kloppen", betonte Sebastian Hauke, der seine Aktion unter den Titel „Zu gut für die Tonne” stellte.

Laut einer Studie des WWF von 2015 landen jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel in deutsche Abfalleimern. Darüber hinaus nehmen Supermärkte häufig ihre Ware schon vor Erreichen des Mindeshaltbarkeitsdatums aus ihren Regalen und entsorgen sie in die Grüne Tonne. „Unsere Motivation für das Regal waren die Tränen in unseren Augen, als wir gesehen haben, was alles in die Tonne fliegt. Und Sie können mir glauben, das war am Anfang einiges“, erklärte der Kaufmann gegenüber Utopia seine Motivation für das Food-Sharing."

Newsletter 2