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10. Newsletter der Regionalen Promotorenstelle

Die regionale Promotorenstelle Südliches NRW / Region Bonn hat ihren 10. Newsletter, 6-seitig, mit Terminen, Links und Hinweisen veröffentlicht. Die Einleitungsnachricht mit der Überschrift "Fluchtursache Klimawandel" bezieht sich auf die die am 6.11. offiziell gestartete 23. Klimakonferenz in Bonn. Am Samstag zuvor brachten rund 25.000 Menschen ihre Sicht auf diese globale Herausforderung kreativ und vielschichtig lautstark zum Ausdruck. Dazu heißt es im Newsletter:

"Weltweit sind über 60 Millionen Menschen auf der Flucht und unterstreichen täglich die Notwendigkeit, ihre Fluchtursachen zu bekämpfen und vielfache Anstregungen für ihre Integration zu unternehmen. Im vergangenen Jahr waren 23,5 Millionen von ihnen von klima- und wetterbedingten Katastrophen wie Überflutungen und Stürme aus ihrer Heimat vertrieben worden.
Doch auch bei friedlichen Wettern steigen die Meeresspiegel und erodieren Küsten seit Jahren mit der Folge, dass auf flachen Inseln das Trinkwasser versalzt und das Getreide sich nicht mehr anbauen lässt. Ein Überleben im Pazifik ist so in naher Zukunft nicht überall mehr gegeben. Entsprechend werden BewohnerInnen Papua-Neuguineas von kleinen auf größere Inseln umgesiedelt, die Malediven sind dabei, Land in Australien, Neuseeland oder Indien für ihre Zukunftssicherung zu erwerben und das Inselatoll Kiribati hat vor drei Jahren 2.000 Hektar auf der zweitgrößten Fidschi-Insel gekauft, um eine neue Heimat für seine 125.000 BürgerInnen aufzubauen. Angefangen hat sein Präsident, Anote Tong, mit wenigen gut ausgebildeten PionierInnen, die sich dort integrieren und zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen sollen. „Sie müssen Arbeit finden und nicht als Bürger zweiter Klasse angesehen werden, sondern als fähige Immigranten”, betonte er bereits 2012.
Wie er fordern die kleinen Inselstaaten Hilfe von den Industrieländern als Verursacher des Klimawandels. Doch die lehnen ab, wohl ohne die Zeichen zu verstehen: „Was heute im Südpazifik passiert, kommt in 20, 30 Jahren auch auf Europa oder die USA zu. Nur dass die Schäden dann noch viel gewaltiger sein werden”, so Migrationsexpertin Sophie Wirsching von Brot für die Welt."

Newsletter 10

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